Eine konkurrenzfähige Lösung für Infrastructure Services, die jederzeit und rasch an veränderte Support-Bedürfnisse angepasst werden kann und so die IT- und Geschäftsvision von Landis+Gyr konkret werden lässt.
Done.
Landis+Gyr verfügt heute über eine umfassende Lösung für Infrastructure Services, die durch ihre standardisierten Prozesse in allen Niederlassungen des Unternehmens weltweit eingesetzt werden kann. Die Lösung ermöglicht es, den Helpdesk, die Server und die Netzwerkumgebung für alle 3’000 Mitarbeitenden zentral zu verwalten, SAP R/3-Umgebung inklusive. Und dies alles zu rund 30 Prozent tieferen IT-Betriebskosten.
Im Jahr 2002 wurde Landis+Gyr, die ab 1998 für kurze Zeit zu Siemens gehörte, wieder ein eigenständiges Unternehmen mit 28 internationalen Niederlassungen und einer neuen Corporate Identity als Landis+Gyr AG. Das Unternehmen konnte auf die Bekanntheit seiner Marke und seinen Ruf aufbauen, gab sich aber eine neue Strategie und konzentrierte sich fortan auf Innovation und Qualität. Dies verlangte nach einer Überprüfung der Geschäfts abläufe und Dienste. Eine 2002 durchgeführte Analyse der bestehenden IT-Infrastruktur bei Landis+Gyr ergab, dass die sehr heterogenen Anwendungen sowie Soft- und Hardware den strategischen und praktischen Bedürfnissen des Unternehmens nicht gerecht wurden. Der Bericht empfahl die Entwicklung einer prozess orientierten, kosteneffizienten IT-Infrastruktur, die für Einzelplatzbetrieb einsetzbar ist, und wies auf ein hohes Potenzial für eine breite Leistungserweiterung hin sowie auf Kosten ein sparungen insbesondere in der Planung der Unter nehmensressourcen (ERP), der Netzwerk-Infrastruktur und bei den Outsourcing-Verträgen.
Im Jahr 2003 erhielt Unisys nach einem Bewerbungsverfahren den Zuschlag für die Beratung und die Managed Services, die Konrad Brauns Vorstellungen von Landis+Gyrs IT-Strategie für die nächsten zehn Jahre umsetzen würden. «Unisys konnte uns in der Angebotsphase von ihrer Flexibilität überzeugen», betont Konrad Braun, «und wir waren beeindruckt von der Art und Weise, wie alle unsere Fragen beantwortet wurden. Auch das Preis/Leistungs-Verhältnis der Offerte überzeugte, was bei der Vergabe des Vertrags eine erhebliche Rolle spielte. Durch die von Unisys angebotene Lösung werden wir 25 bis 30% unserer IT-Kosten einsparen können.»
Die Infrastructure Managed Services von Unisys sorgen dafür, dass Landis+Gyr mit niedrigeren Fixkosten flexibler ist. Das Managed Service Center in Amsterdam erbringt die Leistungen für den Service Desk, das System Management und das Network Management. Die lokale Service Organisation sorgt für alle Dienste vor Ort, wie z.B. Infrastructure Maintenance Services, Desktop Software Support sowie Install, Move, Add und Change Service (IMAC). Alle diese Dienste werden über ein weltweites, integriertes Service-Infrastruktur System von Unisys kontrolliert. Diese Infrastruktur garantiert transparente Service-Abläufe. Landis+Gyr kann alle Dienste in Echtzeit überwachen. Dies gibt dem Unternehmen einen einzigartigen Überblick über seine IT-Umgebung, auch wenn es dieses nicht selbst betreibt. Das lokale Program Management Office vertritt alle Unisys-Dienste und ist für Landis+Gyr der zuständige Ansprechpartner.
«Unsere ersten Erfahrungen mit Unisys waren sehr positiv», erklärt Konrad Braun. «Am Tag der Inbetriebnahme des Systems gab es keinerlei Abstürze oder ungewöhnliche Vorkommnisse, es war ein Tag wie jeder andere. So, wie ich mir unsere künftige IT-Abläufe vorstellte.» Unisys unterhält nun das Netzwerk von Landis+Gyr in Europa. Die komplette Managed Services Lösung umfasst das äusserst wichtige SAP-System, die Netzwerk-Konfiguration, die Behandlung von Vorkommnissen, die Behebung von Störungen sowie den Support über den Helpdesk und vor Ort.
Dieter Hecht, Mitglied des Vorstands, Landis+Gyr AG
«Bei der Suche nach einem externen Partner war uns vor allem die weltweite Präsenz wichtig», betont Konrad Braun. «Auch die Gesamtkosten für die IT spielten eine grosse Rolle, denn sie mussten möglichst tief sein und in Zukunft noch sinken. Schliesslich legten wir auch Wert auf eine bestehende kulturelle Nähe zwischen dem Outsourcing-Partner und uns. Trotz einem sehr gemischten Team, bestehend aus Vertretern von Unisys, Landis+Gyr und unserem vorherigen Outsourcing-Partner, gelang es Unisys, das Projekt innerhalb der vorgegebenen Zeit unter Einhaltung aller Zielsetzungen vollständig umzusetzen.» Jörg Henseleit, Verantwortlicher für Infrastructure Services bei Unisys, kommentiert die Zusammenarbeit wie folgt: «Landis+Gyr und Unisys finden in dieser Kooperation aufgrund der grossen geografischen Ähnlichkeit optimale Synergien.» Landis+Gyr basiere ihr Geschäft auf globalen Geschäftsprozessen und habe deshalb mit Unisys einen Partner gewählt, dessen Dienstleistungsprozesse ebenfalls global standardisiert und integriert seien, so Henseleit.